Insider-Tipps für Reisen und Ausflüge in Niedersachsen

Winter-Lieblingsorte

Autor: About Cities

Weihnachten und der Rutsch ins neue Jahr sind überstanden. Ob wilde Ess- oder Partyorgien, mehr oder weniger entspanntes Zusammensein mit der Familie oder ein Weihnachts-Urlaub: an den Feiertagen ist immer was los. Seit November hat man in seinem Kopf mögliche Geschenkideen für Weihnachten und Pläne für Silvester gewälzt. Kaum hat man das neue Jahr begrüßt, stürzt dann der graue Winter-Alltag auf einen ein. Seit Oktober hielt man sich mit dem Gedanken an ein paar freie Tage aufrecht. Im Januar angekommen, winkt der Sommerurlaub fern vom Horizont und draußen ist es kalt und nass. Da kommt doch jede Ablenkung recht, oder? Das dachten wir uns auch und sind in unseren Städten auf die Suche gegangen. Wo kann man die graue Jahreszeit vergessen, sich gemütlich einkuscheln oder seinen Abwehrkräften etwas Gutes tun? Unsere Suche war erfolgreich, hier die Ergebnisse!

Bunte Welten in Braunschweig

Das Große Haus © Stefan Koch

Das Große Haus © Stefan Koch

Was gibt es im grauen Alltag Schöneres, als sich in fremde, bunte Welten zu stürzen? An einem Ort, wo es einladend und warm ist? Wo Kronleuchter die Räume erhellen und man in kuscheligen Sitzen versinkt. Wo auf der Bühne bunte Welten entstehen, wo das Orchester den Zuhörer mit seiner Musik umhüllt? Kurzum: Das Theater ist der perfekte Platz, um dem Grau-in-Grau draußen zu entfliehen. Dabei sein, wenn es Hamlet innerlich zerreißt, Tom Rakewell zusehen, wie er sich dem Teufel verkauft, Max Goldt folgen, der sich um die Verschwendung sorgt, mit den Tänzerinnen und Tänzern in Girls & Boys ausloten, was weiblich und was männlich ist, mit Schauspieler David Kosel und Musiker Timo Lehne der Melancholie Paroli bieten oder sich beim festlichen Maskenball in ein Abenteuer stürzen. Weitere Infos finden Sie auch auf der Seite des Staatstheaters: http://staatstheater-braunschweig.de/startseite/.

Kulinarische Reise durch Papenburg

Haben Sie es sich über Weihnachten auch mit ordentlicher Hausmannskost gut gehen lassen? Seien wir mal ehrlich: Braten, Knödel und Soße sind schon was Feines, aber das ganze Jahr muss das nicht sein. Danach freut man sich immer, wenn man erst einmal ein Stündchen Mittagsschlaf halten kann. Das lässt sich aber im Alltag eher schlecht integrieren. Versuchen Sie es also mal mit einem leichten 5-Gänge-Menü oder mediterraner Kost. Da hat Papenburg ein Schmankerl für Sie: das Feinschmeckerwochenende. Dabei reisen Sie an einem Freitag nach Papenburg und können sich am Nachmittag einen erst Eindruck von Ihrer Umgebung machen. Abends erwartet Sie dann eine „kulinarische Kreuzfahrt“ durch fünf Restaurants, in denen Ihnen jeweils ein Gang serviert wird. Am Samstag dürfen Sie die berühmte Meyer Werft besichtigen und bekommen abends griechische Speisen auf Ihren Teller. Danach können Sie noch das Tanzbein schwingen, wenn Sie die Kalorien wieder loswerden möchten. Die zwei Übernachtungen sind ebenfalls im Feinschmeckerwochenende enthalten. Mehr Infos erhalten Sie unter http://www.papenburg-tourismus.de/DE/Reiseangebote/index.php?we_objectID=177.

Gifhorns knallroter Hingucker

Die Stadthalle Gifhorn kann man nicht übersehen © Südheide Gifhorn GmbH - Tourismus

Die Stadthalle Gifhorn kann man nicht übersehen © Südheide Gifhorn GmbH – Tourismus

In Gifhorn wartet in der Stadthalle viel Licht und Entertainment auf Sie. Genau das Richtige, um das graue Einerlei vor der Tür auszublenden. Die Stadthalle Gifhorn ist schon durch ihre knallrote Farbgestaltung ein Hingucker und wurde in den letzten acht Jahren zu einem kulturellen Schmuckstück in Gifhorns Mitte. Das weithin sichtbare „Wahrzeichen“ der Stadthalle, der rund 22 Meter hohe Bühnenturm, enthält eine komplexe Bühnentechnik, die die Herzen von Technik-Liebhabern höher schlagen lässt. Gerade im Januar und Februar 2016 wird mit vielen Konzertveranstaltungen, Musicals, Komödien und Messen ein umfangreiches Programm geboten. Welches Event für Sie das passende ist, erfahren Sie unter http://www.stadthalle-gifhorn.de/veranstaltungen.html.

Eisglatt in Hildesheim

Eine eindrucksvolle Eisfläche © Hildesheim Marketing

Eine eindrucksvolle Eisfläche © Hildesheim Marketing

Schlittschuh-Fans aufgepasst! Vom 8. Januar bis 15. Februar verwandelt sich der Platz An der Lilie in eine 750-Quadratmeter große Eisfläche. Dazu muss man aber nicht professionell auf den Kufen unterwegs sein, auch Hobbyläufer und Anfänger können erste zaghafte Schritte auf dem Eis wagen. Haben Sie schon einmal von der Hildesheimer Eisstockweltmeisterschaft gehört? Hier können bis zu 70 Teams um den Siegerpokal kämpfen. Wer sich darin erst einmal ohne Druck ausprobieren will, kann das auf einer der insgesamt sechs extra dafür eingerichteten Bahnen tun. Diese können von 18 bis 22 Uhr von Teams reserviert werden. Mehr unter http://www.hildesheim.de/eiszeit.

Göttingens kultige Theaterbühne

Göttingens kulturelle Vielfalt im ThOP © Göttingen Tourismus e.V.

Göttingens kulturelle Vielfalt im ThOP © Göttingen Tourismus e.V.

Dort, wo Generationen von Göttinger Medizinstudenten den OPs ihrer Professoren zuschauten, befindet sich seit 1984 eine der ausgefallensten Spielstätten Niedersachsens: das Theater im OP, kurz ThOP. Durch umfangreiche Umbauten wurde aus dem ehemaligen Anatomiehörsaal/Schau-OP eine funktionierende Theaterbühne, die ganzjährig geöffnet hat. Zehn bis zwölf eigene Produktionen werden hier pro Jahr gezeigt, aber auch viele Gastspiele. Sowohl auf als auch hinter der Bühne arbeiten viele Studierende und Theaterliebhaber ehrenamtlich und haben das ThOP in den letzten Jahrzehnten zu einem festen Bestandteil der Göttinger Kulturszene gemacht. Auch an Kursen kann man hier teilnehmen. Angeboten werden zum Beispiel Schauspielübungen, ein Maskenkurs, Sprecherziehung und eine Einführung in die Bühnenbeleuchtung. Aufgrund von Bauarbeiten ist das ThOP-Ensemble gegenwärtig auch auf einigen anderen Bühnen in der Stadt aktiv. Weitere Infos gibt’s unter http://www.thop.uni-goettingen.de.

Heilende Luft in Celle

Stimmungsvolles Licht beruhigt die Nerven © Celle Tourismus und Marketing GmbH

Stimmungsvolles Licht beruhigt die Nerven © Celle Tourismus und Marketing GmbH

Die Salzgrotte Lebensquell hat ein einzigartiges Mikroklima geschaffen, das der Meeresluft nachempfunden ist. Es wirkt sich nachgewiesen positiv auf den gesamten menschlichen Organismus aus, da jeder Atemzug Mineralien und Mikroelemente wie z.B. Magnesium, Calcium, Kalium, Eisen und Jod in Ihren Körper befördert. So werden die Selbstheilungskräfte aktiviert und besonders Menschen, die unter Atemwegserkrankungen leiden spüren eine deutliche Linderung. Aber auch Besucher mit Hautproblemen, Erschöpfung und Schlafstörungen fühlen sich nach dem Besuch in der Salzgrotte besser. Erfahren Sie mehr über die heilende Wirkung der salzhaltigen Luft unter http://salzgrotte-lebensquell.de/.

Eine bunte Mischung in Lingen

Die kulturelle Vielfalt des Lingener Theaters voller Spannung, Leidenschaft, Tragik und Romantik lässt uns die dunklen, kalten und nassen Tage im Winter für kurze Zeit vergessen. Eine Mischung aus Schauspiel, Konzert und Musiktheater sorgt für völlig unterschiedliche Veranstaltungen, unter denen jeder die passende für sich findet. Das Theater an der Wilhelmshöhe ist bereits mit voller Kraft im neuen Jahr angekommen und präsentiert in den ersten Monaten ein vielseitiges Programm. Als nächstes erwartet Sie am 16. Januar „Musical Night in Concert“ mit den Highlights der bekanntesten und beliebtesten Musicals der Welt. Mehr Infos zu diesem und allen weiteren Events, die im Theater dieses Jahr stattfinden, finden Sie im aktuellen Spielplan.

Wolfenbüttels beruhigende Bücher

Alte Bücher erzählen von Beständigkeit © Stadt Wolfenbüttel

Alte Bücher erzählen von Beständigkeit © Stadt Wolfenbüttel

Ein besonderer Wohlfühl-Ort im Winter ist die Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel. Im neuen Jahr hat man häufig einige Tage voller kulinarischer und unterhaltsamer Genüsse hinter sich und wünscht sich vor allem eins: Ruhe. Keine Verwandten-Geschichten, keine Gans, keine Soße und keine Silvester-Knaller. Dafür bietet die „HAB“ mit ihren alten Büchern einen guten Raum, um mal wieder Zeit für sich zu haben und abzuschalten. Ausstellungen gibt’s hier übrigens auch: noch bis zum 1. Februar läuft zum Beispiel „Farben des Lichts“ von Caroline Saltzwedel. Mehr dazu hier.

Oldenburgs wichtigste Speise

Viele lieben ihn und freuen sich das ganze Jahr darauf bis es wieder heißt: Die Grünkohl-Saison ist eröffnet. Wir haben das besondere Gewächs bereits in unserem Artikel „Die Palme des Nordens“ genauer unter die Lupe genommen. Wenn Sie noch mehr über den Kohl-Kult wissen möchten, sollten Sie sich die Veranstaltung „Kohl zu wissen – Grünkohl botanisch gesehen“ im Botanischen Garten Oldenburg nicht entgehen lassen. Die Teilnehmer beobachten und studieren die Kohlpflanze in ihrem natürlichen Habitat, dem Beet. Dabei lernen sie auch etwas über die heilkräftigen Inhaltsstoffe des Wintergemüses. Erfahren Sie mehr zu diesem besonderen Angebot.

Caspar David in Bremerhavens Mitte

Daheim ein Buch schnappen und für die nächsten Stunden ins Café gehen – für viele ist das ein schöner Sonntagsbrauch. In Bremerhaven gehen solche Genießer gern ins „Caspar David“ wie das Café-Restaurant in der Stadtmitte verkürzt genannt wird. Seine Lage direkt gegenüber vom Stadttheater macht es auch zum beliebten Szenetreff zwischen Künstlern und Zuschauern vor und nach den Aufführungen. Essen, Service und die ungewöhnliche Inneneinrichtung machen einen Besuch im Caspar David immer zum Erlebnis. Schauen Sie hier schon einmal online vorbei: https://www.facebook.com/pages/Caspar-David-Co/133988243321872.

Frischer kann Kaffee kaum sein: Osnabrück

Hier wird der Kaffee noch frisch geröstet © Osnabrück - Marketing und Tourismus GmbH

Hier wird der Kaffee noch frisch geröstet © Osnabrück – Marketing und Tourismus GmbH

Jetzt mal in Ruhe: Quatschen und genießen. In den Kaffeebars und Röstereien in Osnabrück war zur Weihnachtszeit kaum ein Platz zu kriegen. Jetzt siehts wieder besser aus. Frischer als hier kann Kaffee kaum sein: Alles andere als „draußen nur Kännchen“ – in den kleinen Kaffeeläden und Röstereien in der Osnabrücker Altstadt wird Kaffee zelebriert. Die „Barösta“ hat gleich zwei Standorte in der Redlinger Straße. Am einen Ende ein gemütliches Café, am anderen Ende steht seit kurzem eine traditionelle Röstmaschine – pures Handwerk in Gussausführung und made in Germany. Frischer geröstet kann Kaffee kaum sein. Oder vielleicht doch? Hinter einem schön geschnitzten Portal in der Lohstraße hat mit Ferdinands Kaffeerösterei nämlich eine kleine Manufaktur eröffnet, die Wert auf höchste Qualität legt. Kaffeeverkostung statt nur „Kaffee trinken“ hat man sich hier auf die Fahnen geschrieben. Frischen Kaffeeduft gibt’s auch im KaffeeLaden in der Krahnstraße. Ein bisschen anderes Ambiente findet man bei ShockRecords & Coffee in der Hasestraße: Da stehen mehr die Venylscheiben im Vordergrund, was nicht heißt, dass man nebenbei wirklich guten Tee und Kaffee serviert bekommt. Auf Plattentellertischen natürlich.

Unser Kopffoto: © Meyer Werft
____
Sie wollen noch mehr über die 17 Städte in Niedersachsen wissen? Hier geht es zur aboutcities-Website. Mit noch mehr Lustmachern und Angeboten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.