Insider-Tipps für Reisen und Ausflüge in Niedersachsen

Septembernächte in Osnabrück

Autor: Beate

Was soll da schon los sein? Die Tage werden spürbar kürzer, klimatisch etwas ungemütlicher und das „Sommer in der Stadt-Programm“ ist endgültig vorbei. Stimmt nicht!
Eines der Highlights des Spätsommers ist die Kulturnacht! Dieses Jahr ist sie am 5. September. Gerade für Nicht-Osnabrücker ist dies eine gute Gelegenheit, um sich in ein Hotel einzuquartieren und über das abendliche Programm bis nach Mitternacht Kultur, Museen, Theater und Kulturzentren kennenzulernen. Dieses Jahr steht alles unter dem Motto „Wir sind im Garten“ . Und das soll tatsächlich mitten in der Innenstadt umgesetzt werden.

Einfach losziehen oder sich vorher eine Route für die Kulturnacht überlegen! Foto (c) Stadt Osnabrück

Einfach losziehen oder sich vorher eine Route für die Kulturnacht überlegen! Foto (c) Stadt Osnabrück

Der gefühlte Mittelpunkt Osnabrücks ist der Markt vor dem Rathaus, der Stadtwaage und St. Marien. Auch während der Kulturnacht zieht es einen immer wieder dorthin: Diesmal soll mit Lichteffekten, Lasern und Projektionen der gesamte Markt zu einer Gartenlounge werden! Mittendrin finden sich die drei Gewinnergärten des Wettbewerbs „Pop-Up- Gärten in Osnabrück“, temporäre Garteninstallationen, die von Studenten entworfen wurden und neue Blicke auf den Markt ermöglichen sollen. Ein spannendes Projekt!
Direkt am Markt befindet sich das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum. Der Osnabrücker Autor wurde mit dem Roman „Im Westen nichts Neues“ weltberühmt. Es lohnt sich ein Abstecher dorthin, schon alleine um die Übersetzungen des Werkes in mehr als 50 Sprachen zu bewundern.

Jedes Jahr steht die Kulturnacht unter einerm anderen Motto. Diesmal ist es nicht der Tanz, sondern das Thema "Gärten", das auf dem Marktplatz vor dem Rathaus realisiert wird. Foto (c) Detlef Heese/Stadt Osnabrück

Jedes Jahr steht die Kulturnacht unter einerm anderen Motto. Diesmal ist es nicht der Tanz, sondern das Thema „Gärten“, das auf dem Marktplatz vor dem Rathaus realisiert wird. Foto (c) Detlef Heese/Stadt Osnabrück

Bei über 40 Veranstaltungsorten kann ich mich gar nicht entscheiden, welche ich besonders empfehlen soll. Ein Muss ist sicherlich das Rathaus des Westfälischen Friedens, das in diesem Jahr mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet wurde. Und den Besuch des Steinwerkshofs in der Bierstraße 7 empfehle ich auch sehr. Dieser lädt nicht nur zur Besichtigung des mittelalterlichen Steinwerks ein, sondern auch in die Ateliers der Künstler und die Ausstellung im Innenhof. GypsyJazz im Rahmen des Euregio Musikfestivals bei Wein und kulinarischer Verkostung bringen die Atmosphäre der Osnabrücker Kulturnacht hier auf jeden Fall auf den Punkt.

Die Kulturnacht ist am 5.9.2015 von 18 bis 24 Uhr in der Osnabrücker Innenstadt und bietet kostenlosen Eintritt ab 18 Uhr. Also nichts wie hin! Das Programm der Kulturnacht.

Der Nachtflohmarkt in Osnabrück ist Kult
Der Flohmarkt startet am Samstagabend, 12. September um 20 Uhr und geht bis Sonntagmittag, 12 Uhr. Verteilt über die gesamte Innenstadt sieht man bereits ab dem späten Samstagnachmittag Stühle und Klapptische, die langsam immer zahlreicher werden. Zum Start geht’s dann auch gleich richtig los.

Der Osnabrücker Nachtflohmarkt startet abends um 20 Uhr. Gefeilscht werden kann dann bis Sonntag um 12 Uhr, Foto © Detlef Heese/Stadt Osnabrück

Der Osnabrücker Nachtflohmarkt startet abends um 20 Uhr. Gefeilscht werden kann dann bis Sonntag um 12 Uhr, Foto © Detlef Heese/Stadt Osnabrück

Wenn man wie die Profis auftreten möchte, so darf man keinesfalls die Taschenlampe vergessen! Die Lampe im Handy alleine reicht meist wegen der Akkukapazität nicht. Und das nötige Kleingeld in der Tasche hilft, das eine oder andere Schnäppchen günstig zu erstehen.

Der Osnabrücker Nachtflohmarkt ist Kult © Detlef Heese/Stadt Osnabrück

Der Osnabrücker Nachtflohmarkt ist Kult. © Detlef Heese/Stadt Osnabrück

Wo sollte man seinen Rundgang beginnen? Da gibt’s viele Möglichkeiten. Ich mag es besonders am Adolf-Reichwein-Platz, der Redlinger Straße, aber auch am Kamp und in der Krahnstraße findet man Altes, manchmal etwas ganz Besonderes für sich selbst! Besonders schön ist der Flohmarkt, weil alle gut gelaunt sind und Spaß haben wollen. Und zwischendurch kehrt man irgendwo ein: in den vietnamesischen Imbiss in der Kleine Hamkenstraße, der Altstadt oder am Nikolaiort!
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