Insider-Tipps für Reisen und Ausflüge in Niedersachsen

Liebe geht durch den Magen

Autor: Björn

Als passionierter Fleischfan gehören natürlich Burger in jedweder Variation auch zu meinen Grundnahrungsmitteln. In Wolfsburg gibt es da ein ganz besonderes Burgerrestaurant, vom dem man wirklich behaupten kann, dass Liebe durch den Magen geht.  Ich war für euch im Eat with Heart und habe mir die umfangreiche Karte angeschaut, die nicht nur Burger enthält.

Ein Platz an der Sonne - © Yvonne Most

Ein Platz an der Sonne – © Yvonne Most

In der nördlichen Porschestraße in Wolfsburg befindet sich das Eat with Heart. Die große Glasfassade lässt schon erste Blicke ins Innere zu. Am Eingangscounter bekomme ich eine Plastikkarte übergeben, auf der alle verzehrten Speisen und Getränke gebucht werden. Und los geht’s!

So viel Auswahl! - © Yvonne Most

So viel Auswahl! – © Yvonne Most

Direkt im Eingangsbereich stehe ich vor einer großen Tafel, die alle Speisen wie z.B. Burger, Salate, Steaks, Sandwiches, aber auch Außergewöhnliches wie Tartine aufzeigt. Tartine ist eine große Scheibe frisches Brot, welche mit den unterschiedlichsten warmen und kalten Zutaten belegt wird.

Apropos Brot: das Brot und die Burgerbuns (Brötchen) werden täglich vom hauseigenen Bäcker frisch gebacken. Täglich frisches Brot ist eines der Credos des Eat with Heart. Bio wird hier nicht nur großgeschrieben, sondern auch gelebt. Alle Speisen sind ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe und die Burgerpattys (Buletten) bestehen zu 100 % aus Bio-Rindfleisch. Natürlich kommen auch Vegetarier auf ihre Kosten, die aus einer großen Palette an vegetarischen Gerichten wählen können.

Ich entscheide mich für einen BBQ Bacon Burger. Als Beilage gibt es wahlweise einen Salat oder Bio French Fries. Nach der Bestellung erhalte ich einen, an einen Eishockeypuck erinnernden Pieper, der mir Bescheid gibt, sobald ich meine Bestellung am Tresen abholen kann.

Es ist angerichtet – © Yvonne Most

So, jetzt geht‘s an die Getränkeauswahl. Auch hier lässt das Eat with Heart keine Wünsche offen. Von selbst gemachten Limonaden oder Eistees bis hin zu Craft Beer oder eigenkreierten Milkshakes gibt es alles, was das Herz begehrt. Ich entscheide mich für einen Coffee Milkshake. Der ist mit 4,90 € zwar etwas teurer, aber sein Geld auf jeden Fall wert ist. Der Shake erinnert mich ein bisschen an die Szene aus Pulp Fiction, in der Vincent Vega und Mia Wallace in diesem Fifties-Restaurant sind.

Milkshakes zum verlieben - © Yvonne Most

Milkshakes zum verlieben – © Yvonne Most

 

Einweckglas mal anders - © Yvonne Most

Einweckglas mal anders – © Yvonne Most

Während ich auf meinen Burger warte, schaue ich mich im Restaurant um. Die Einrichtung erinnert mich ein wenig an einen Laden, der in Berlin Mitte stehen könnte. Viel Holz und Metall, ein bisschen Industrialstyle, mit Großstadtfeeling. An den Wänden hängen lustige, an Werbeplakate anmutende Illustrationen, die auch die Tischsets auf den Tablets schmücken. Meine Blicke schweifen in die Küche und in die Bäckerei, welche durch eine Glasscheibe offen einsehbar sind. In der Bäckerei steht ganz klar der große Ofen mit rustikaler Gusseisentür im Vordergrund.

Bald ist es soweit - © Yvonne Most

Bald ist es soweit – © Yvonne Most

Urban Livestyle in Wolfsburg - © Yvonne Most

Urban Livestyle in Wolfsburg – © Yvonne Most

„Ich liebe gutes Essen, aber auch Qualität und Herkunft liegen mir am Herzen. Da kam uns die Idee, ein frisches und nachhaltiges Grill- und Burgerkonzept zu entwickeln. Uns ist wichtig, beste Produkte zu verwenden und so viel wie möglich selbst herzustellen.“ , antwortet die Chefin Necla Türkmen auf meine Frage, was ihre Intention für die Eröffnung des Eat with Heart war. Hier wird alles mit viel Sorgfalt und Herz hergestellt und angerichtet. Alle Basen (Grundstoffe) für die Limonaden und die Eistees werden selber entwickelt und eingekocht. Die Shakes sind aus echtem Bio-Milcheis, der extra für diese produziert wird. Auch die French Fries werden täglich aus frischen Biokartoffeln gefertigt und die Soßen und Dips sind natürlich auch selbst gemacht.

 

Surrr, blink, ring… Mein Pieper will mich anscheinend darauf aufmerksam machen, dass mein Burger fertig ist. Hurra, Zeit für die Schlemmerei! Der Burger ist wirklich ein Gedicht: frisch, heiß, lecker und so groß und saftig, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Ich packe den Burger – so wie es sich gehört – zwischen beide Hände und genieße bei entspannter Loungemusik im wundervollen Ambiente. Alles passt. Guten!

Der Burger wird zusammengebaut. - © Yvonne Most

Der Burger wird zusammengebaut. – © Yvonne Most

 

1 Kommentar

  1. Gelesen und direkt Hunger bekommen. Danke für den Beitrag, das probieren ich demnächst mal aus.

    Kommentar absenden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.