Insider-Tipps für Reisen und Ausflüge in Niedersachsen

Kanus, Kanäle und ein Hauch von Abenteuer

Autor: Alexandra

Heute wird es sportlich für mich, heute teste ich zusammen mit Kollegen aus Ostfriesland einen Teil der Papenburger Kanäle auf Ihre Kanutauglichkeit. Die Sonne scheint und wir haben perfekte 20 Grad. Die besten Bedingungen für unsere erste Tour, die der Auftakt für regelmäßige Kanuführungen in Papenburg ist. Noch während wir die Kanus ins Wasser lassen, hoffe ich, das Kanufahren auch etwas für Unsportliche ist. Zusammen mit drei anderen „Testfahrern“ nehmen wir nach einer kurzen Einführung in einem 4er Kanu Platz. Wacklige Angelegenheit, aber sobald man sitzt verändert sich schlagartig die Perspektive, zum Beispiel auf den Papenburger Hauptkanal oder den Zeitspeicher. Sofort stellt sich bei mir ein Urlaubsgefühl ein.

MW - Blick vom Hafen Ute Müller PMG

Meyer Werft – Blick vom Hafen Ute Müller PMG

Fahrt durch den Papenburger Hafen bis zur Meyer Werft

Los geht die Fahrt durch den Papenburger Yachthafen unter der Eisenbahnbrücke durch paddeln wir ruhig und stetig in Richtung Meyer Werft, unser erstes Ziel.  Als Kanu-Neuling stelle ich fest, dass man sich schnell an den Paddel-Rythmus gewöhnt. Unser Kanuguide sorgt dafür, dass wir die Richtung beibehalten. Die Fahrt durch den Papenburger Hafen ist ein Erlebnis. Während der Tour sieht man schon von weitem die Hallen der Meyer Werft. Links und rechts befinden sich verschiedene Firmen. Zu jeder gibt es eine Geschichte, die uns unser Gästebetreuer Günther erzählt. Im Hafenbecken der Meyer Werft kriegen wir einen exklusiven Einblick auf das Firmengelände. An Land können wir leider nicht, denn die Meyer Werft ist ein laufender Industriebetrieb bei dem Sicherheit groß geschrieben wird.

Kanutour Papenburg

Kanutour Papenburg – Arno Ewen PMG

Hauptkanal und Schifffahrts-Freilicht-Museum

Danach geht es zurück zum Hauptkanal und hier fällt mir auf das unsere Tour ein spannendes Kontrastprogramm bietet. Im Hafenbecken hat man fast das Gefühl auf offener See zu paddeln, während man nun direkt mit dem Kanu durch die blumengeschmückte Innenstadt fährt. Wir passieren mit dem Kanu insgesamt 12 Brücken. Bei den Brückendurchfahrten bin ich froh, dass wir unseren Steuermann dabei haben. Einige der Brücken sind schon etwas niedrig, aber wenn man sich weit nach vorne beugt, meistert man sie alle. Neben einer Bilder-Galerie im Hauptkanal zum Thema Meyer Werft und Schiffbau paddelt man auch direkt an drei Museumsschiffen vorbei, der“ Thekla“, „Margaretha“ und der „Brigg Friederike“. Es handelt sich dabei um drei von insgesamt 7 Schiffsnachbauten aus dem 19. Jhd., die Teil des Papenburger Schifffahrts-Freilicht-Museum sind. Insgesamt sind nur zwei der Schiffe begehbar, bei der Fahrt auf dem Kanal kommt Ihnen also so nah wie sonst nicht.

Das leckerste Eis in Papenburg - Arkadenhaus

Das leckerste Eis in Papenburg – Arkadenhaus Papenburg

Das leckerste Eis der Stadt

Bei der Brigg Friederike angekommen, gönnen wir uns eine kleine, aber wohlverdiente Pause. Laut unserem Gästebetreuer Günther gibt es im Arkadenhaus das leckerste Eis der Stadt. Das kann ja jeder behaupten und wird deswegen von uns erst einmal überprüft. Dabei sitzen wir gemütlich draußen und genießen den Blick auf das Papenburger Rathaus mit dem Wahrzeichen der Stadt, der „Brigg Friederike“. Danach geht es wieder zurück in die Kanus und ich merke, dass die Brücken auf dem Rückweg schon fast Routine geworden sind. Unsere Kanutour endet nach ca. 2 ½ Std. wieder am Papenburger Zeitspeicher. Mein Fazit: Es hat wirklich Spaß gemacht und ich durfte Papenburg aus einer ganz neuen Perspektive erleben. Für mich ist eine Kanutour auf den Papenburger Kanälen die etwas andere Stadtführung, die ich sofort weiter empfehle.

Weitere Informationen zu den Papenburger Kanutouren gibt es hier

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