Insider-Tipps für Reisen und Ausflüge in Niedersachsen

Plätze am Wasser in Wolfenbüttel

Autor: Andreas

Wolfenbüttel liegt nicht am Meer.

Aber wunderbare Wasserplätze gibt es deshalb trotzdem …

Manche Dinge brauchen Ihre Zeit. Man erkennt ihren Reiz nicht sofort. Manchmal entwickelt er sich auch. Mit der Natur ist das so. Unsere Ur-Ur-Ur-Großväter konnten den Alpen nur wenig abgewinnen. Das Gebirge war vor allem lebensfeindlich, unwägbar. Das Meer lag bedrohlich vor den Fenstern der Küstenbewohnern und konnte an einem Tag Hab und Gut, ja das ganze Leben verschlingen. Nicht anders war es mit den Flüssen. Heute genießen wir sie – wenigstens außerhalb der Hochwasserzeit. Wie sie sich ihren Weg durch die Berge und Täler bahnen, träge dahin ziehen, munter und lustig wirbeln, als wollten sie uns dazu einladen, mitzuziehen. Immer weiter, bis das Meer kommt. Und Städten geben sie natürlich auch ihr Gepräge. Städte an Flüssen – das ist wie der Titel eines großen Herrschers. Alexander der Große, Ludwig der Fromme. Paris an der Seine. Wien an der Donau. Und Wolfenbüttel? Das kleine Städtchen in Südniedersachsen, in dem Fürsten residierten, Dichter und Komponisten wirkten und das eine Bibliothek besitzt, die einst den Vergleich zu der des großen Sonnenkönigs nicht zu scheuen brauchte – die Residenzstadt liegt an der Oker. Wolfenbütteler, nicht alle, aber manche, schmunzeln. Auswärtige werden bei Google tippen und Wikipedia bemühen, um den Vergleich zu bewerten. Natürlich ist Wolfenbüttel nicht Paris, und es nicht Wien, die Oker ist nicht der Rhein. Aber die Stadt geizt nicht mit Geschichte, mit Kultur. Wer durch die Fachwerkgassen schlendert, die zahlreichen Kirchen erkundet und im Schloss nach den Spuren des höfischen Lebens sucht, der wird sich wundern, wie viel die Stadt zu bieten hat. Nicht zuletzt ein Flüsschen, das zwar noch keinen Komponisten zum Dichten, keinen Dichter zur Poesie angespornt hat. Aber, was nicht ist, kann noch werden.

Mit der Oker nach Wolfenbüttel

Natürlich bin ich in meinem Urteil gänzlich befangen und subjektiv. Ich bin im benachbarten Braunschweig geboren – liegt auch an der Oker –, ich bin in dieser Stadt aufgewachsen, in die Schule gegangen, ich bin das erste Mal, Händchen haltend, um den Stadtgraben selbstvergessen gepilgert. Und nach der Studienzeit in ebenso schönen, aber ferneren Gefilden, bin ich wieder zurückgekehrt und liebe diese Stadt. Nicht zuletzt wegen des Wassers, das allgegenwärtig ist. Wer in der Gegend ist, etwa in Braunschweig, der sollte sich dort ein Fahrrad schnappen und den Weg in Richtung Süden suchen. Schilder sind ausreichend vorhanden. Karten und Navis überflüssig. Von der Innenstadt – etwa vom Bürgerpark fährt man immer der Oker entlang. Die lärmende Autobahn wird links liegen gelassen und verschwindet bald aus dem Sinn. Der Weg geht an Teichen und kleinen Seen vorbei. Am Südsee liegt ein Segelclub, auf dessen Terrasse man ein Getränk genießen kann, um dann gemütlich durch die Okerauen weiter zu radeln. Die Zeit fließt hier so langsam wie das Flüsschen, das sich durch die Landschaft mäandert. Nach einem knappen halben Stündchen führt der Weg an einem wunderbaren Mischwald entlang, dem Lechlumer Holz, und man kann sich auf der Kuppe des kleinen Hügels zurücklehnen und in die Stadt fast einrollen. Den Alten Weg fährt man bis zum Grünen Platz und zur Kenosha-Brücke unter der – natürlich wieder die Oker fließt.

Auf sumpfigen Boden

Was so idyllisch wirkt, war vor gut 1.000 Jahren wenig freundlich. Warum ein gewisser Wufher oder Wolfher sich hier angesiedelt hat, darüber kann man nur spekulieren. Geografen wissen, dass die Oker zu den sehr unausgeglichenen Flüssen des Wesersystems gehört. Als den Fluss die Okertalsperre im Harz noch nicht bändigte, verwandelte er nicht nur die Gegend, in der jetzt das sauber geputzte Städtchen Wolfenbüttel liegt, in eine morastige Landschaft. Als im 10. Jahrhundert die Ungarn das Reich immer wieder bestürmten, da war für einen Reitertrupp des damals kriegerischen Volkes im Gebiet unserer heutigen Stadt vermutlich Schluss der Reise. Pferde und Menschen kamen aus dem Sumpf nicht mehr raus. Wufher aus der Familie der Brunonen störte das nicht. Er suchte sich in der hufeisenförmigen, nach Norden hin offenen Mulde ein Plätzchen. Die Niederschlagsmengen waren hier gering, das Klima freundlich und nach dem Roden des Waldes gab es sogar einen fruchtbaren Boden, auf dem sich etwas erwirtschaften ließ. Dort, wo aber die Stadt jetzt liegt, war weiterhin Sumpf und sehr viel Wasser. Die Stadtplaner vergangener Jahrhunderte bändigten die wilde Oker. Sie zogen Kanäle, pfählten große und kleine Häuser, und sie kämpften vor allem im wieder gegen die steigenden Fluten an.

Klein Venedig - der Rest des alten Grachtensystems in der Altstadt

Klein Venedig – der Rest des alten Grachtensystems in der Altstadt

Blumenschmuck vor Klein Venedig

Blumenschmuck vor Klein Venedig

An der Kommisse stieg einst Casanova ab

An der Kommisse stieg einst Casanova ab

Die Kanäle der Stadt

Heute finden wir diese Kanäle, ein paar gibt es noch in Wolfenbüttel, sehr romantisch. In den vergangenen Jahrhunderten aber waren die Bürger eher bemüht, sie trockenzulegen, um sich Lebensqualität zu erarbeiten. Gott sei Dank sind sie nicht ganz fertig geworden. Auf der »Kulturroute Wasserweg« lohnt es sich immer wieder, auch für Wolfenbüttlerinnen und Wolfenbütteler, zu laufen, um sich vorzustellen, wie die Stadt ausgesehen haben mag. Natürlich darf »Klein Venedig« auf der Stobenstraße nicht fehlen. Ich liebe diesen Blick von der kleinen Brücke in diese Gracht hinein mit ihren schiefen Terrassen und alten Häusern. Die Schnünemannsche Mühle liegt auf der anderen Seite. Auf dem Geländer leuchten die im Sommer bunt bepflanzten Blumenkästen. Von der Mühlenstraße gehe ich gern den Weg in Richtung Stadtmarkt, am Rathaus vorbei durch die kleine Toreinfahrt zur Kommisse. Auch hier, wo Casanova einst wohnte, vermittelt das Wasser Ruhe. Von dort aus an einer kleinen Pizzeria rechts abgebogen, erreicht man den Großen Zimmerhof und dort wiederum, nicht zu verfehlen und an der Oker, die »13«. Früher als Abiturient war ich dort an jedem Wochenende. Und auch heute laden die Terrassen zum Verweilen ein. Erst kürzlich wurde vor dem Lokal ein Teil der alten Flussmauer eingerissen und eine Treppe zum Ufer hin gebaut. Marina Mazjuk bewirtschaftet die Kneipe seit ein paar Jahren. Ich treffe die Wirtin. Wir sitzen an der Theke und schauen auf die Terrasse, die sich langsam füllt. »Ab 17 Uhr haben wir geöffnet. Und je länger der Abend wird, umso schöner wird es«, erzählt sie. Einheimische und Touristen würden sich hier treffen und austauschen. Neben dem regionalen Bier hat Marina Mazjuk auch wechselnde Sorten am Hahn. Cocktails werden liebevoll gemixt und wer Hunger bekommt, dem werden frisch zubereitete Tapasteller serviert. Marina Mazjuk liebt ihre »alte Kneipe«. »Hier ist immer Leben und die Lage am Wasser ist einfach auch zum Arbeiten, traumhaft schön«, schwärmt sie. In den nächsten Jahren gibt es viele Pläne, wie es in der »13« weitergehen wird. »Ich werde den Tresenbereich neu machen. Lassen Sie sich überraschen«, meint sie bei der Verabschiedung.

An der »13« kann man die Ruhe des Wassers genießen

An der »13« kann man die Ruhe des Wassers genießen

Marina Mazjuk hat verschiedene Biere am Hahn

Marina Mazjuk hat verschiedene Biere am Hahn

Unter den Krambuden treffen sich Genießer

Unter den Krambuden treffen sich Genießer (Foto: Andreas Molau)

Unter den Krambuden

Eine ganz besonders nette Idee hatte die Stadt erst kürzlich. Unter den Krambuden und zwischen Holzmarkt und Kornmarkt wurden Wasserläufe »rekonstruiert« – nicht eins zu eins. Was man an den beiden Plätzen erleben kann, das ist eine Idee dessen, was einmal war. Unter den Krambuden sind Brunnenfontainen in den Boden eingelassen. Der pittoreske Platz hat sich seit diesem Jahr in eine bunte Gourmetmeile verwandelt. Von allen Seiten kann genossen werden. Ein Tabakladen schenkt edle Whiskys aus. Bei Theo – Alt Wolfenbüttel – treffen sich die Einheimischen und freuen sich auf einen Schnack mit Gästen. Etwas weiter hinten laden die Altstadtbäckerei Richter und das Bistro Tires zum Verweilen ein. Dann gibt es mit dem El Cid wieder ein neues Eiscafé, daneben ein Café, indem man ordentlich brunchen kann. Und dann schließlich eine Konditorei, eine Pizzeria und noch einmal einen Bäcker – Milkau –, bei dem man es sich gut gehen lassen kann. Das andere Wasserprojekt begeht man am besten nach einem Besuch in der Hauptkirche vom »Bayerischen Hof« an. Hier entspringt sozusagen eine Quelle aus einem glatten, quadratischen Becken, fließt in ein anderes, wird unterirdisch, um am Kornmarkt wieder als Brunnen zu erscheinen. Holzmarkt und Kornmarkt werden durch einen Weg über die begrünte Reichsstraße, in der früher die Hofbeamten wohnten, verbunden. Der Biergarten des »Bayerischen Hofes« – in dem man Bajuwarisches und Niedersächsisches essen und trinken kann, ist damit ein weiterer Platz in der Stadt, an dem sich die Geschichte des Wassers in der Stadt widerspiegelt.

Ein Wasserlauf »entspringt« am Bayerischen Hof …

Ein Wasserlauf »entspringt« am Bayerischen Hof …

Für Abkühlung ist gesorgt

Für Abkühlung ist gesorgt

Der Weg führt über die Reichsstraße bis zum Kornmarkt

Der Weg führt über die Reichsstraße bis zum Kornmarkt

Und erscheint dort wieder

Und erscheint dort wieder

Am Stadtgraben

Mein nächster Termin führt mich in eine andere Lokalität, die mit Wasser zu tun hat. Direkt am Lessingtheater liegt das Parkhotel, oder vielen Wolfenbüttelerinnen und Wolfenbüttelern als »Altes Kaffeehaus« bekannt. Ganz früher, als die Eisenbahn gebaut wurde vor gut 200 Jahren, war das bereits ein beliebtes Ausflugslokal. An gleicher Stelle steht heute ein neuer Bau, der sich in das historische Gefüge des Platzes architektonisch gut integriert. Karl-Heinz Hoffmann empfängt mich auf der Terrasse des Hotels und Restaurants. Man hört und sieht die Wasserfontaine des Stadtgrabens, und bei einem Glas Mineralwasser setzen wir uns dorthin, wo man direkt auf den kleinen See im Herzen der Stadt schauen kann. »Hier ist immer viel los«, erzählt Hoffmann und zeigt auf die kleine Promenade. »Im Sommer wird unten Boccia gespielt. Unsere Gäste nutzen den Park und die Wege um den Stadtgraben und in die Okerauen zum Joggen oder Spaziergehen. Anschließend kann man es sich im Wellnessbereich noch gut gehen lassen«, erklärt er. Gäste könnten auch das nahegelegenen neue Okerbad nutzen. Die Nähe zum Wasser, meint der Hotelchef, fasziniere ihn selbst immer wieder. »Wenn ich mal Zeit habe, dann ist dieser Platz hier auch für mich der schönste.«, gibt er zu. Die Speisekarte verwöhnt die Gäste mit saisonalen Produkten. Das fängt im Mai mit der Maischolle an, geht über Matjes und Pfifferlingen und endet im Winter mit dem typischen Wolfenbütteler Braunkohl, der mit Bregenwurst und am besten mit einem frischen Bier serviert wird. Die Küche des Parkhotels ist, das weiß ich aus eigenem Erleben, bodenständig und hat trotzdem immer wieder kulinarische Überraschungen parat, die auch gehobene Erwartungen befriedigen.

Die Wasserfontaine des Stadtgrabens hört und sieht man von der Terrasse des Parkhotels

Die Wasserfontaine des Stadtgrabens hört und sieht man von der Terrasse des Parkhotels

Hinter dem Parkhotel können Gäste am Stadtgraben und in den Okerauen joggen oder spazieren gehen

Hinter dem Parkhotel können Gäste am Stadtgraben und in den Okerauen joggen oder spazieren gehen

er Stadtgraben: eine Idylle in Grün …

er Stadtgraben: eine Idylle in Grün …

Sogar bewohnte Inseln gibt’s im Stadtgraben …

Sogar bewohnte Inseln gibt’s im Stadtgraben …

Am Strandwolf kann man es sich auf einer Liege bequem machen und einen Cocktail genießen …

Am Strandwolf kann man es sich auf einer Liege bequem machen und einen Cocktail genießen …

Der Okerpirat

Schließlich treffe ich noch Michael Stier. Michael Stier ist der Okerpirat (siehe auch: Pirat mit Herz). Ein echter Wolfenbütteler, der hier aufgewachsen ist und sein Abitur gemacht hat. Vom Stadtgraben aus geht man an der neu gegründeten IGS vorbei zur Okerbrücke am Wehr und stößt auf die Bootsstation von Michael Stier. Von der Brücke aus sieht man die vertäuten Kähne. Michael Stier wartet an der Tür und führt mich in einen kleinen Biergarten, der liebevoll gepflastert ist. Hier kann man stilvoll auf Bänken der Spreewaldkähne sitzen – jedenfalls, wenn man eine seiner Touren gebucht hat. Die führen vom Juliuswehr in Richtung Okerauen bis Halchter oder zur Fußgängerbrücke am Kulturbahnhof, über den Seeligerpark bis zum Wehr an der Jägerstraße. »Bei diesen Fahrten mit dem Okerpirat kann man keine spektakulären Dinge erwarten. Die Oker und der Blick auf die Landschaft, die lautlos an einem vorüberzieht, ist beschaulich und ruhig. Der Weg ist das Ziel«, meint er. Wir besichtigen die Boote und mein Blick geht sehnsuchtsvoll bis zur nächsten Flussbiegung. Die Blätter der Bäume rascheln leise im Wind und spiegeln sich auf der Wasseroberfläche wider. Ein Maler könnte kein schöneres Motiv finden. Der Okerpirat bietet verschiedene Touren an. Beim »Zünftigen Ploppen« etwa gibt es handgemachtes Bier, frische Mettenden der Fleischerei Heine, eingelegte Gurken und Brottaler mit Handkäse von Richters Altstadtbäckerei. Angeboten wird beim Okerpiraten, was das Herz begehrt: Kaffeefahrten, Lesungen, Konzerte, Fahrten für Junggesellen, Kinder, frisch verliebte, Heiratswillige, die ihren Antrag auf dem Boot machen wollen. »Es gibt fast nichts, was wir noch nicht gemacht haben«, schmunzelt der Okerpirat. Einheimische und Gäste sollten sich eine Okerfahrt mit dem »grimmigen Piraten« nicht entgehen lassen.

Michael Stier ist der Okerpirat (Foto: Andreas Molau)

Von hier aus starten die Touren des Okerpiraten (Foto: Andreas Molau)

Leinen los …

Leinen los …

Der Fümmelsee

Man kann nicht nur unterwegs sein. Gerade bei einem Städtebesuch. Wenn ich früher mit der Familie Besichtigungen gemacht hatte, wurde das bei uns »pflastermüde« genannt. Also führt mich der Weg nun selbst ins Wasser. Natürlich nur zur Abkühlung. Wir haben in Wolfenbüttel ein städtisches Freibad, und auch viele Dörfer im Landkreis pflegen ihren öffentlichen »Pool«. Aber heute geht es in den Fümmelsee – oder zum. Ein Gespräch mit Florian Steinmann hat mich daran erinnert, dass ich den See als Jugendlicher ausgiebig besucht habe. Das ist, zugegebenermaßen, ein paar Jahre her. Florian Steinmann ist beim Wolfenbütteler Schwimmverein – dem WSV 21 – für die Pressearbeit verantwortlich. Und seine Begeisterung für das Projekt Naturbad Fümmelsee schwingt in jedem Wort mit. Dieses Projekt hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. 1924 wurde der See, der immerhin eine Wasserfläche von 13.000 m2 hat, von den Mitgliedern erworben und zu einem parkähnlichen Gelände umgestaltet. Die Gesamtfläche des Parks beträgt fast 38.000 m2. »Was wirklich besonders schön ist, ist die Tatsache, dass es in dem gesamten Bereich viele ganz unterschiedliche Erlebnisräume gibt«, schwärmt Florian Steinmann. Da gäbe es ruhige Wiesen und Liegebereiche und solche, auf denen mehr los sei. Ein Beachvolleyballfeld gibt es schon. Eines für Fußballspieler käme hinzu, verrät der Pressebeauftragte. Der Fümmelsee ist Sportstädte, aber gleichzeitig für Wolfenbüttel und die ganze Region ein echter Anziehungspunkt für Wasserbegeisterte. Und alles ist, das wird mir beim Eintritt klar, modernisiert, seit ich das letzte Mal da war.

Der Fümmelsee ist eine Idylle

Der Fümmelsee ist eine Idylle (Foto: WSV21)

Erholung und Aktion: Der Fümmelsee ist ein familienfreundliches Naturbad

Erholung und Aktion: Der Fümmelsee ist ein familienfreundliches Naturbad

Wasser genießen

Ein Imbissbereich, Kinderbecken, Grillmöglichkeiten und ein See, der wirklich wunderbar klares Wasser hat – im Fümmelsee passt alles. Dass die Wasserqualität beeindruckend gut ist, darauf hatte mich Florian Steinmann in dem Vorgespräch schon hingewiesen. Dass sie auch so spürbar frisch ist, kann ich nun spüren. Freibäder sind auch nicht schlecht. Aber hier liege ich eigentlich mehr auf dem Wasser, als dass ich schwimme und lasse mich auch von den Eindrücken ringsherum treiben. Das frische Grün der Bäume leuchtet. Die Badegäste sind auf ganz unterschiedliche Bereiche verteilt, sodass man nicht das Gefühl des Zusammengepferchtseins hat. Dass das altehrwürdige Naturbad auch mit öffentlichen WLAN ausgerüstet ist, darauf hatte mich Florian Steinmann schon vorbereitet. Diesmal lasse ich mein Handy aber aus und genieße ganz das Wasser und den blauen Wolfenbütteler Himmel. Vielleicht werde ich noch ein Weißbier nachher trinken. Nur die Gymnastiktartanbahn werde ich wohl nicht wohl nicht behelligen. Denn heute ist nur Nichtstun angesagt. Genießen und schwärmen. Denn dass ich meine Stadt liebe, hatte ich wohl schon erwähnt, oder?

 

Für die Fotos danken wir ganz herzlich Florian Molau <3

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