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Weihnachtsmärkte in Hannover

Autor: Sandra

Alles funkelt und leuchtet in schönem Licht. Wo man auch hinsieht, überall hängen Lichtobjekte und Lichterketten in den Bäumen und an den Hausfassaden. Worum es sich handelt? Natürlich um das weihnachtliche Hannover!

Vom Hauptbahnhof kommend trifft man gleich auf den ersten Weihnachten. Hier gibt es auch schon den ersten Glühwein um sich bei den eisigen Temperaturen ein wenig aufzuwärmen. Fazit: Schmeckt! Die Menschen stehen um die begehrten Heizpilze herum und einige Glühweinbuden bieten für die ganz großen Frostbeulen sogar Decken an. Der Weihnachtsmarkt am Hauptbahnhof sorgt mit rund 40 Ständen für kulinarische Köstlichkeiten und festliches Kunsthandwerk für weihnachtliche Stimmung. Es duftet nach Zimtwaffeln, gerösteten Maronen und natürlich Glühwein.

Nachdem der erste Glühwein leer getrunken und wir ein wenig aufgewärmt sind, geht es weiter in die Altstadt. Auf dem Weg dorthin machen wir noch einen kleinen Stopp an der Weihnachtspyramide direkt am Kröpcke, der Stadtmitte. Sie ist bezaubernd, wie sie in ihrer Größe von 18 Metern Höhe dort steht und leuchtet. Um sie herum stehen viele Menschen, die ein Selfie schießen oder ein Foto von sich und ihrem Partner machen lassen. Die größte begehbare Weihnachtspyramide der Welt hat noch bis zum 5. Januar 2018 geöffnet.

Nachdem wir uns einen kurzen Moment auf die Stimmung und weihnachtliche Atmosphäre an der Weihnachtspyramide eingelassen haben, sind wir in der Altstadt angekommen. Meiner Meinung nach ist dies der schönste Weihnachtsmarkt in Hannover. An rund 130 weihnachtlich geschmückten Ständen vor den angestrahlten historischen Gebäuden werden Christbaumschmuck, Holzspielsachen und Keramik angeboten. Bei der Marktkirche merkt man, dass es hier deutlich voller ist. Hier sind die Menschen gerne. Die Kirche erstrahlt in schönem Licht und die vielen verschiedenen Stände laden zum längeren Verweilen ein. Hier gibt es eine große Auswahl an weihnachtlichen Speisen, Getränken und Süßigkeiten, sodass man sich gar nicht entscheiden kann, was man zuerst essen möchte. Ein Stückchen an der Marktkirche vorbei kommt man direkt auf den „Wunschbrunnenwald“ zu. Der beliebte „Wunschbrunnenwald“ ist ein sehr stimmungsvolles und ruhiges Ambiente, der aus etwa 50 Tannen besteht und ca. 400 qm groß ist. Hier duftet es nach Tannennadeln und natürlich findet man dort auch ein Försterhaus und eine zweite Forsthütte.

Am Historischen Museum vorbei gelangt man zum Ballhof. Einer der jährlichen Höhepunkte hier ist zur Weihnachtszeit ist das „Finnische Weihnachtsdorf“ mit einem echten Lappenzelt auf dem Ballhofplatz. Das Land der nordischen Delikatessen und tausend Seen ist traditionell auf dem Ballhof in Hannover zu Gast. Hier gibt es kulinarische Köstlichkeiten wie den Klassiker Flammlachs. Er wird mit frischem Roggenbrot nach finnischer Art serviert. Zusammen mit einer Tasse Glögi, einem Beerenglühwein mit magischer Gewürzmischung, kommt auf jeden Fall echte Weihnachtstimmung auf.

Rund um das Historische Museum findet man das historische Dorf. Hier hat man die Chance, in das mittelalterliche Leben einzutauchen. In den Gassen des historischen Dorfes laden Kerzenschein und Lagerfeuer zum Schlendern und Genießen ein.

Die Weihnachtsmärkte sind definitiv eine gute Idee um sich auf die weihnachtliche Zeit einzustimmen.

 

2 Kommentare

  1. Klasse Bericht. Es ist irgendwie die schönste Zeit…..
    Idllisch um die Marktkirche übern Ballhof vorm Bahnhof einfach überall

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