Kochen zuhause ist schön, aber an manchen Tagen zieht es uns in die Innenstadt Osnabrücks oder per Fahrrad an den Stadtrand, um uns einen angenehmen Abend mit leckerem Essen und guten Drinks in spannendem Ambiente zu gönnen. Wenn Ihr auch mal in Osnabrücks Gastronomieszene unterwegs sein möchtet, dann lasst Euch doch jetzt schon von unseren persönlichen Highlights für Euren nächsten Besuch inspirieren! Natürlich ganz nach eigenen Vorlieben und alle mit einer Garantie: Außergewöhnlich und lecker. Los geht’s auf einen kulinarischen Ausflug durch die Friedensstadt Osnabrück!

Fine Dining mit Stern und Industrie-Charme
Ein Ort voller Charakter und Charme: Die eindrucksvolle Industriearchitektur des Kesselhaus setzt Akzente. Bis 1965 wurden hier Möbel hergestellt. Der hohe Schornstein auf der einen und die angrenzende Tischlerei auf der anderen Seite erzählen noch heute von dieser Tradition. Das Loft-Ambiente im Inneren – hohe Decken, freiliegende Backsteinmauern und imposante Sprossenfenster – schafft eine Atmosphäre, die urban und gemütlich zugleich ist. In der offenen Küche lebt die Leidenschaft: Randy de Jong kreiert moderne, kreative Gerichte, die durch Raffinesse und Überraschung bestechen. Gastgeberin Thayarni Garthoff sorgt mit herzlicher Gelassenheit für einen professionellen und zugleich entspannten Service. Ein Michelin-Stern und etliche weitere Auszeichnungen unterstreichen die hohe Qualität. Hier trifft kreative Weltküche auf ein Ambiente, das inspiriert und verwöhnt – ein Ort für echte Genießer und alle, die etwas ganz Besonderes suchen.

Regionale Weltküche am grünen Gürtel der Stadt
Gerne verschlägt es uns auch an den Stadtrand von Osnabrück. Etwas versteckt in einem gediegenen Wohngebiet liegt das Restaurant „IKO“. Die Lage passt zur Idee des Inhabers und Chefkochs Tom Elstermeyer, der unter anderem bei Christian Rach und Nuno Mendes gekocht hat. Zurückhaltung nach außen, aber dafür volle Konzentration auf die Produkte und die Zubereitung der Gerichte. Im „IKO“, so fällt uns angenehm auf, scheint bei der Innenausstattung ein Hauch von Feng Shui durch die Räume geweht zu sein. Alles ist reduziert, wohl durchdacht und behaglich. In der offenen Küche beeindruckt der mächtige Holzofen, in dem ein Großteil der Speisen zubereitet werden. Mit seinen außergewöhnlichen Kreationen hat sich Elstermeyer einen Stern im Guide Michelin erkocht.
Von der Herkunft und Verarbeitung der Produkte über die Ästhetik der Präsentation ist im IKO ein multisensorisches Erlebnis garantiert. Hier erlebt Ihr ein einmaliges künstlerisches Konzept aus Gastronomie, Blumenatelier und Töpferwerkstatt mit einer Form von Gastfreundschaft, die sich bewusst von klassischen gastronomischen Kategorien löst. Ein Erlebnis, das nachhaltig inspiriert und berührt.

Herrlich lauschige Plätzchen
Getöpfert wurde auch in einem weiteren Restaurant am Stadtrand, das wir gerne auf einer Radtour zum sehenswerten Gut Sutthausen im gleichnamigen Stadtteil besuchen. Das „Wilde Triebe“ trägt seinen Namen nicht zufällig. Es liegt auf dem Gelände eines stillgelegten Bahnhofs, das heute das Atelier des bekannten Bildhauers Volker Johannes Trieb beherbergt. Trieb ist es auch, der für viele Details der Innenausstattung – wie die Gestaltung des Keramikgeschirrs – gesorgt hat. Küchenchefin Hanna Börger kreiert aus regionalen, saisonalen Produkten Gerichte, die alle Sinne ansprechen. Die Karte ist übersichtlich und immer äußerst ideenreich. In der Sommersaison lockt neben den kulinarischen Highlights besonders der wunderschön gestaltete Außenbereich die Gäste ins „Wilde Triebe“. Uns auch; wir kommen gerne auf einer kleinen Feierabend-Radtour hier vorbei.

Unverzichtbare Altstadt-Originale
Früher die Traditionskneipe in der Innenstadt (das ist sie irgendwie auch geblieben), heute ein hervorragendes Restaurant: Die „Olle Use“ im Heger Tor Viertel unweit des Historischen Rathauses. In dem gründlich, aber behutsam renovierten historischen Gebäude der „Ollen Use“ wird unter dem Dach gekocht. Im Erdgeschoss findet Ihr die klassische Kneipe, in der ersten Etage die „Ess-Bar“. Hier ist der Use-Burger unser Tipp. Richtig lecker! Oder doch das Westfälische Krüstchen? Wer die Wahl hat…

Direkt von der „Ollen Use“ führt ein Durchgang in das angrenzende Romantik-Hotel Walhalla, zu dem das Restaurant seit einigen Jahren gehört. Im Walhalla selbst könnt Ihr nicht nur komfortabel in historischem Ambiente logieren, sondern auch vorzüglich im hauseigenen Restaurant speisen. Hoteldirektor Andreas Bernard und sein Team bieten eine ausgewogene Karte und entspannte Gastlichkeit. Für den kleinen, späten Hunger ist hier die „David Lounge“ immer eine Empfehlung wert. Unser klarer Favorit ist hier die geschmorte Ochsenbacke in Balsamikojus an buntem Gemüse.
Gleich um die Ecke, in der Marienstraße, sticht jedem Besucher sofort ein eindrucksvolles historisches Bürgerhaus ins Auge. 1692 im Osnabrücker Land erbaut, wurde es später hier in der Innenstadt nahezu originalgetreu wiedererrichtet. In rustikaler Gemütlichkeit beherbergt es heute das Restaurant „Weinkrüger“, in dem Inhaberin Sylvia Sureth-Kaselkat mit ihrem Team nicht nur eine große Auswahl guter Weine, sondern auch die passenden Speisen anbietet. Probiert doch mal die Steck´l Wick´l. Hierbei handelt es sich um dünne, pikant gewürzte Rindfleischscheiben, die um ein Holz gewickelt gegrillt werden.


Fazit: Kreative Kulinarik zwischen gutbürgerlich und Gourmetküche
Ihr seht, ob großer oder kleiner Hunger, gehobene Küche oder eher deftige Gerichte, regional oder international – in Osnabrück findet Ihr für jeden Geschmack das passende Restaurant und immer herzliche und kreative Gastgeberinnen und Gastgeber. Viel Vergnügen auf einem kulinarischen Ausflug in der Friedensstadt Osnabrück – lasst Euch verwöhnen und habt eine gute Zeit.
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- Feinste Kreationen im Café Sophies in Osnabrück
- Coffeeholics aufgepasst! Das sind Osnabrücks beste Kaffeeröstereien
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