Insider-Tipps für Reisen und Ausflüge in Niedersachsen

5 löwenstarke Abenteuer für Drinnen

Autor: Maria

Was tun in Braunschweig, wenn es draußen stürmt und regnet? Auch bei grauem Winterwetter hat die Löwenstadt einige Abenteuer zu bieten, fünf Indooraktivitäten stelle ich euch in diesem Beitrag vor, damit bei einem Städtebesuch erst gar keine Langeweile aufkommen kann.

1. Vom Weltall in die Tiefsee

… in weniger als einer Stunde. Mit einem riesigen Blauwal zu tauchen, ohne nass zu werden, anschließend die Raumstation ISS besuchen, ohne Atemnot zu bekommen und später noch bei einem bunten Jahrmarkt mit brennenden Pfeilen auf Zielscheiben schießen: Was normalerweise unerreichbar ist, könnt ihr  mitten in der Braunschweiger Innenstadt in der VirtuaLounge selbst erleben. Vor drei großen Wänden, auf die virtuelle Welten produziert werden, könnt ihr hier in digitale Sphären abtauchen. VR-Brille auf, Controller in der Hand und schon seid ihr in einer ganz anderen Welt. Dabei macht die ViruaLounge nicht nur allein oder zu zweit Spaß, auch als Gruppe könnt ihr das einmalige Erlebnis miteinander teilen. Besonders amüsant wird es dann, wenn der Spielende in der virtuellen Welt balancieren muss oder Hindernissen ausweicht – im realen Raum aber nur Luft umkurvt.

2. Gejagt von Dr. Danger

… und nur knapp dem Escape Room bei Hidden in Braunschweig entkommen. An der Wand des Lagerraums sind deckenhoch Kaffeesäcke gelagert, davor ein Tisch mit einem Kartenspiel und ein Wandschrank mit alten Wintermänteln. Der Raum ist nur spärlich beleuchtet, eine Öllampe hängt von der Decke, genauso wie ein Kaffeesack, der an einem Zahlenschloss befestigt ist. Jetzt heißt es: Beweise aufdecken, Hinweise suchen, Rätsel lösen, denn der Lagerraum ist kein echter, in den Kaffeesäcken befindet sich kein richtiger Kaffee und jedes Möbel ist weit mehr als bloße Einrichtung. Alles ist Teil eines Spiels, dessen Spiel das Entkommen aus diesem Lagerraum ist, alles könnte dafür ein Hinweis sein. Ihr habt 60 Minuten Zeit, um verschiedene Rätsel im Spiel zu lösen – das geht nur im Team und macht unendlich viel Spaß. Genau das richtige Abenteuer für Hobbydedektive und Möchtegernagenten.

Jedes Stück kann ein Hinweis sein: Raum bei Hidden in Braunschweig, aus dem ihr euch befreien müsst. Foto: BSM

3. Schwarze Löcher und leuchtende Kugeln

… gibt es beim Schwarzlicht-Minigolf. Natürlich gibt es in Niedersachsen mehrere Indoorminigolfanlagen, aber diese ist wirklich besonders: Deutschlandweit gibt es nur zwei solcher Anlagen! Bei den Graffiti-Malereien an den Wänden wird der 3D-Effekt ganz ohne Brille sichtbar und zum anderen ist die gesamte Halle mit Kunstrasen ausgebaut, was den 3D-Effekt nochmals verstärkt und zu einem besseren Spielgefühl beiträgt. Der Minigolf-Parcours mit 18 Bahnen führt durch drei Themenwelten, von der bunten Unterwasserwelt geht es direkt in den Dschungel mit exotischen Tieren und rankenden Pflanzen, von dort reist der Golfer in längst verloren geglaubte Städte. Und der Spielspaß?! Die Bahnen haben einen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad, so dass wirklich jeder – von Jung bis Alt – auf seine Kosten kommt.

Ganz schön bunt: In drei Themenwelten kann man sich beim Schwarzlichtminigolf ausprobieren. Foto: BSM

4. Auf Schritt und Tritt

… in der Boulderhalle. Das Klettern in Absprunghöhe ohne Seil ist schon lange keine Trendsportart mehr, sondern hat sich in der gesamten Sportwelt einen Namen gemacht. Und trotzdem kann es jeder ausprobieren. Alles was ihr braucht sind nur bequeme Kleidung und etwas Kraft in den Armen. Denn so ein Kletternachmittag ist kräftezehrend. Der Adrenalinkick, der einem am Ende einer Kletterroute durch die Adern fährt, macht den Muskelkater am nächsten Tag allemal wett.

Ist man erstmal oben im Greifhaus angekommen, darf man ruhig stolz auf sich sein. Foto: BSM

5. Museumshopping

… durch die Braunschweiger Museumslandschaft. Wer an regnerischen Tagen nicht zuhause bleiben möchte, findet Spannendes für Geist und Hirn in den Museen der Löwenstadt: Dreizehn Museen, zahlreiche Ausstellungsorte und eine ganze Reihe von Galerien laden in Braunschweig dazu ein, sich mit den unterschiedlichsten Themen auseinander zu setzen. Noch bis zum 31. März nimmt die Sonderausstellung Brutal Modern im Braunschweigischen Landesmuseum die Baukultur der 60er- und 70er-Jahre in den Fokus und stellt die Frage „Denkmal oder Bausünde?„. Immer wieder sehenswert ist die Dauerausstellung im Herzog Anton Ulrich-Museum (wir Braunschweiger nennen es liebevoll HAUM), so ein Kunstwerk von Vermeer, Rembrandt oder Cranach verfängt doch jedes Mal aufs Neue. Eine dauerhafte Anlaufstelle ist außerdem die Ausstellung zur Geschichte Braunschweigs im Städtischen Museum im Altstadtrathaus, in der ihr Details der bewegten Braunschweiger Geschichte erfahren könnt.

Der Publikumsmagnet: Rembrandts „Familienbild“. Foto: Braunschweig Stadtmarketing GmbH

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